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Saarländisches Institut für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

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Fortbildung

4. BLIESKASTELER SYMPOSIUM

Depression: Altes Thema? Neue Wege!
Aktuelle Entwicklungen in der Depressionsbehandlung

14. – 15. Februar 2014

Fachklinik für Psychosomatische Medizin
Mediclin Bliestal Kliniken
Am Spitzenberg
66440 Blieskastel
in Kooperation mit dem Saarländischen Institut für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (SITP)

Freitag, 14.02.2014

Moderation: Tanja Michael, Herbert Greß

14:00

Eröffnung, Grußworte

14:30

Depression - State of the Art
Prof. Dr. med. Henning Schauenburg, Heidelberg

15:30

Depression und Arbeitswelt: Alles nur Burnout?
Prof. Dr. med. Volker Köllner, Blieskastel

16:30-17:30

Pause

17:00-18:30

Workshops Teil 1

Samstag, 15.02.2014

Moderation: Volker Köllner, Ulrike Linke-Stillger

09:00

Traumatischer Verlust, Depression und Bindung
Prof. Dr. med. Peter Joraschky, Dresden

10:00

Therapie der chronischen Depression mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
Dr. med. Andrea Mohr, Blieskastel

11:00-11:30

Pause

11:30

Das Ein-Personen-Rollenspiel: Ein therapeutisches Rahmenmodell
Prof. Dr. Rainer Sachse, Bochum

12:30

Mittagspause

13.30-17:00

Workshops Teil 2 (30 Min. Pause)

Workshops

Die Workshops bestehen aus drei Teilen à 1,5 Stunden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben dem Workshop Ihrer Wahl noch einen oder zwei Alternativen an, da die Teilnehmerzahl pro Workshop begrenzt ist. Die Platzvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Die Kurzbeschreibung zu den einzelnen Workshops wird ständig aktualisiert, sobald wir diese vorliegen haben. Bitte schauen Sie auf unserer Website nach dem aktuellen Stand.

W1

Mein Körper ist mein "wichtigstes" Gut aber wie kann das "Ich" eine stabile Beziehung zu seinem Körper im normalen Alltag halten bzw. auf- und ausbauen?

K. Bachmeyer-Zimmer, Körpertherapeutin in der Klinik für Psychosomatik, St. Josef-Krankenhaus Dudweiler und in eigener Praxis, Saarlouis

In diesem Workshop steht praxisbezogen und erlebbar die Beziehung zwischen dem Ich und seinem Körper im Mittelpunkt der Wahrnehmungs- und Körperübungen. Aus der Sicht einer erfahrenen Körpertherapeutin erfahren sie, auf welch unterschiedlichen Fundamenten diese wichtige und besondere Beziehung steht und wie sie aus- und aufgebaut werden kann. Mit Hilfe von Körperreisen, Atembeobachtungen und Achtsamkeitsübungen bekommen sie die Möglichkeit ihrem Körper aufmerksam zu begegnen und neue Erfahrungen zu machen.
Max. 10-12 Personen.

W2

Tanztherapie

A. Freiberg, Dipl.-Ing., Tanztherapeutin BTD, Musiktherapeutin. Fachklinik für psychosomatischen Medizin und Psychotherapie, Bliestal-Kliniken, Blieskastel

Den Lebensfluss wiederfinden… Wie Tanztherapie zur Behandlung depressiver Menschen beitragen kann

Wesentliche Impulse zur Lebensqualität stammen aus dem körperlichen Erleben und der Empfindung; beide Bereiche werden in der Tanztherapie aktiviert. Der respektvolle Umgang mit dem eigenen Körper und den individuellen Bedürfnissen wird gestärkt. Affekte huschen nicht nur über´s Gesicht, sondern können mit dem ganzen Körper ausgedrückt werden. Körpererleben, Emotion und Gedanken werden miteinander verwoben und dies führt zu Einsichten und beobachtbaren Verhaltensänderungen. Bewährte ressourcenorientierte Arbeitsweisen werden in diesem Workshop erlebbar gemacht und auf die Behandlung depressiver Menschen bezogen.
Max. 15 Personen

W3

"Wo die wilden Kerle wohnen" - Die getarnte kindliche Depression

S. Drewes, Saarbrücken, Diplom-Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis

Da Kinder eher dazu neigen, Konflikte zu externalisieren, ist das Erscheinungsbild der Depression im Kindesalter häufig schwer zu erkennen. Besonders wenn sich die abgewehrte Trauer und Hilflosigkeit hinter einer sehr überschießenden, wilden und aggressiven Symptomatik versteckt, bleibt häufig der depressive Anteil unentdeckt - ein negativer Teufelskreis (sowohl intrapsychisch als auch interpersonell) entsteht und der Druck im sozialen Umfeld und von diesem aus auch auf die Therapie steigt. Um in dieser Dynamik nicht unterzugehen oder gar mit zu agieren, bedarf es beim Therapeuten eines hohen Maßes an Flexibilität und die Fähigkeit sowie die Bereitschaft, sich den oft heftigen aggressiven Impulsen und Affekten zu stellen, um sie in ihrer Bedeutung verstehen zu können. In Anlehnung an Max, der Hauptfigur im Kinderbuch "Wo die wilden Kerle wohnen"(Maurice Sendak 1963), wollen wir uns dieser Problematik annähern. Außerdem werden wir anhand von Fällen aus der Praxis kreative Wege im Umgang mit externalisierten depressiven Anteilen erarbeiten und erproben.
Max. 12 Personen

W4

Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) mit depressiven Patienten

N. Berger-Becker, Saarbrücken

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine anerkannte tiefenpsychologische Methode. Sie bietet in der Behandlung depressiver Störungen den notwendigen "Spielraum", um Erstarrungen zu lösen und um den Lebensfluss wieder ins fließen zu bringen. In diesem Workshop werden die verschiedenen Arten depressiver Störungen und die Schlussfolgerungen für die therapeutische Arbeit erklärt. Die dazu geeigneten KIP-Motive werden anhand von Imagination und Fallbeispielen dargestellt.

W5

Sport und Bewegungstherapie in der Depressionsbehandlung

E. Holz & M. Brunner, Saarbrücken

Nach aktueller Befundlage stellt Sport einen vielversprechenden Ansatz in der Behandlung der Depression dar. Der Workshop „Sport und Bewegungstherapie in der Depressionsbehandlung“ gibt einen Überblick über den Forschungsstand zur Wirkung von Sport und Empfehlungen zu dessen praktischer Umsetzung. Die Möglichkeiten und das Potenzial des Ansatzes werden aufgezeigt, jedoch wird auch auf Probleme und offene Fragen hingewiesen, die sowohl in der Forschung als auch in der Praxis zu berücksichtigen sind.
Neben dem theoretischen Hintergrundwissen gewährt Ihnen der Workshop einen konkreten Einblick in die verschiedenen Therapieformen der Behandlung nach dem derzeitigen DRV-Standard und der Umsetzung in der Bliestal Klinik.
Wir möchten gerne mit Ihnen in einen Dialog treten hinsichtlich Ihrer eigenen Erfahrungen mit und Ihrer Fragen zu dem Thema Sport, sowie hinsichtlich des zukünftigen Stellenwertes und der Einbindung des Sports in die Behandlung der Depression.
Am zweiten Workshop-Tag ist ein Perspektivenwechsel in Form eines praktischen Teils geplant: Sowohl in der Sporthalle als auch in der Natur werden wir gemeinsam Sportübungen durchführen (z.B. Nordic Walking). Bringen Sie daher bitte Sportschuhe und Sportbekleidung mit, die sich auch für den Außenbereich eignen.
Max. 15 Personen

W6

"Der Schwan und die Spinne" - Ein Märchentitel oder spannende therapeutische Arbeit?

G. & M.-E. Wollschläger, Blieskastel

Die Symbolisierung in konkreten Symbolen lässt sowohl die Psychodynamik wie auch die Interaktionsdynamik schneller als in der Versprachlichung erkennen und bearbeiten. Wir stellen im Workshop die unterschiedlichen Vorgaben z.B. Familienbild, Selbstbild, Zukunftsperspektive, soziale Beziehungen usw. vor und zeigen die verschiedenen Methoden auf, die wir einsetzen z.B. direkter und indirekter Rollentausch, mehrere Formen des Fokussierens usw. Theorie mit Selbsterfahrungsanteilen
Max. 10 Personen

W7

Sozialmedizinische Begutachtung bei depressiven Störungen

V. Köllner, Blieskastel/Homburg

W8

Medikamentöse Therapie depressiver Störungen: Was sollten PsychotherapeutInnen darüber wissen?

A. Mohr, Blieskastel

W9

Das Ein-Personen-Rollenspiel in der Depressionstherapie

R. Sachse, Bochum

Workshop zum Vortrag: Das Ein-Personen-Rollenspiel (EPR) ist eine therapeutische Rahmenmethode, innerhalb derer kognitive, motivationale und affektive Therapietechniken flexibel eingesetzt werden können. Im Workshop sollen die Prinzipien und Anwendungsfelder vorgestellt werden und es soll insbesondere die Anwendung bei depressiven Klienten demonstriert werden: Anwendung des EPR zur Entwicklung von Kontroll-Kognitionen, zur Aktivierung und Motivierung von Klienten und zur Bearbeitung dysfunktionaler Schemata. Auf besondere Strategien wie die Identifikation impliziter Annahmen, Bearbeitung von Verarbeitungsfehlern u.a. wird eingegangen.

W10

Achtsamkeit als Weg der Selbstfürsorge

J. Temmes & P. Wiegmann, Saarbrücken

Achtsamkeit in den beruflichen und privaten Alltag zu integrieren, birgt enormes Potential für helfend Tätige und Patienten. Die Übung der Achtsamkeit führt unter anderem zu mehr Gelassenheit und Selbstakzeptanz sowie einer verbesserten Wahrnehmung für das, was in uns und um uns herum geschieht. Dabei stellt sie auch eine wirksame Methode dar, sich von depressiven Gedanken zu distanzieren und das Wohlbefinden zu steigern. Im Workshop wird ein praktischer und theoretischer Einstieg geschaffen, der eine eigenständige Achtsamkeitspraxis ermöglicht.
Max. 15 Personen

Anmeldung

Anmeldung über das Sekretariat des SITP
Petra Hinsberger
Feldmannstr. 89
66119 Saarbrücken
Telefon: 0681 9274754 (montags und donnerstags von 15:00 bis 18:00 Uhr)
Telefax: 0681 9274756
E-Mail: sekretariat_sitp@t-online.de

Teilnahmegebühr

Anmeldung bis zum 26.01.2014
Vorträge 70 EUR, Vorträge + Workshop 100 EUR

Anmeldung bis zum 13.02.2014
Vorträge 100 EUR, Vorträge + Workshop 130 EUR

Tageskasse
Vorträge 110 EUR, Vorträge + Workshop 150 EUR

50% Ermäßigung für PiA und Studierende nur bei Voranmeldung!

Im Preis sind die Pausenverpflegung und das Mittagessen am Samstag enthalten.

Bitte überweisen Sie den Betrag auf das Konto des SITP, Verwendungszweck "Symposium", bei der Kreissparkasse Saarpfalz.

BLZ: 59450010
Konto-Nr.: 1011646013

IBAN: DE70594500101011646013
BIC: SALADE51HOM